Nicht jede Timeframe-Kombination eignet sich gleich gut für das Fractal Model. Eine bestimmte Kombination hat sich als besonders einfach und wiederholbar erwiesen, gerade auch für alle, die nicht gerne auf so niedrigen Zeitrahmen wie 5 oder 1 Minute handeln und nicht den ganzen Tag vor dem Chart sitzen können. Mit Daily, 4-Stunden und 15 Minuten lässt sich das Modell auch mit deutlich weniger Bildschirmzeit sauber umsetzen.
Die folgenden Beispiele stammen aus dem echten Markt und zeigen dasselbe Prinzip in der Praxis.
Welche Timeframe-Kombination wird empfohlen?
Daily für den Bias, 4-Stunden für die Swing-Struktur, 15 Minuten für die Ausführung. Diese Kombination liefert eine einfache, wiederholbare Struktur, ohne dass Top oder Boden erraten werden müssen. Stattdessen wird gewartet, bis mehrere Expansionskerzen in dieselbe Richtung zeigen.
Was bedeutet das Prinzip Wick-dann-Body?
Auf jedem Zeitrahmen gilt dasselbe Grundmuster: Erst bildet sich der Wick, also die Gegenbewegung, dann folgt der Körper, also die eigentliche Continuation in Trendrichtung. Dieses Prinzip lässt sich fraktal übertragen, vom Daily-Wick über den 4-Stunden-Wick bis zum 15-Minuten-Wick, jeweils gefolgt vom entsprechenden Körper.
Wie wird Candle 3 auf dem Daily gehandelt?
Nach einer Candle-2-Closure an einem sinnvollen Point of Interest, etwa einem Prior High/Low oder einem Fair Value Gap, wird eine Expansion in der Folgekerze erwartet, das ist der eigentliche Handelstag.
Bei bullischer Ausrichtung soll der Tag zunächst tiefer laufen, um den Wick zu bilden, bevor die Continuation im Kerzenkörper höher folgt.
Dieselbe Logik funktioniert auch über ein Fair Value Gap statt eines Sweeps als Point of Interest: Candle 1 und Candle 2 bilden das Gap, die Antizipation für Candle 3 bleibt identisch.
Wie hilft der 4-Stunden-Chart für die Swing-Struktur?
Eine Candle-Closure in Bias-Richtung auf 4-Stunden-Basis zeigt, dass der Daily-Wick wahrscheinlich fertig ist. Das äußert sich häufig als Engulfing, als Sweep mit starkem Displacement oder als klares CISD. Früh am Handelstag bietet dieser Moment die besten Bedingungen für die 4-Stunden-Candle-3-Expansion Richtung höherem Zeitrahmen-Liquidität.
Wie erfolgt die Ausführung auf 15 Minuten?
Auf 15-Minuten-Basis gilt dieselbe Logik erneut, für den finalen Entry: erst der Wick, dann der Körper. Fraktal betrachtet bedeutet das eine dreifache Wiederholung desselben Musters, vom Daily-Wick über den 4-Stunden-Wick bis zum 15-Minuten-Wick, jeweils gefolgt vom jeweiligen Körper.
Warum funktioniert dieses Modell?
Jede Ebene bestätigt dieselbe Geschichte, erst wenn Daily, 4-Stunden und 15 Minuten übereinstimmen, wird tatsächlich Kapital riskiert. Für die bärische Anwendung gilt exakt dieselbe Logik gespiegelt. Wer mehr Zeitrahmen zusätzlich stapelt, kann größere Chance-Risiko-Verhältnisse anstreben, das bleibt aber eine fortgeschrittene Variante des Grundmodells.
Checkliste: Zeitrahmen-Kombination anwenden
- Daily-Candle-2-Closure an einem sinnvollen Point of Interest identifiziert
- Wick-Bildung auf dem Daily abgewartet, bevor Continuation erwartet wird
- 4-Stunden-Closure in Bias-Richtung als Bestätigung genutzt
- 15-Minuten-Entry nach demselben Wick-dann-Body-Prinzip ausgeführt
- Alle drei Ebenen konsistent auf dieselbe Geschichte geprüft
Wick-dann-Body automatisch am Chart: Die fraktale Wiederholung über Daily, 4-Stunden und 15 Minuten lässt sich auch automatisch hervorheben, statt sie manuell auf drei Charts zu verfolgen. Genau das übernimmt der CRT PO3 Indikator.
Zum Indikator →Das Wichtigste in Kürze
Die Kombination aus Daily für den Bias, 4-Stunden für die Swing-Struktur und 15 Minuten für die Ausführung liefert eine einfache, wiederholbare Struktur. Das Prinzip Wick-dann-Body wiederholt sich fraktal auf jeder dieser drei Ebenen. Erst wenn alle drei Zeitrahmen dieselbe Geschichte erzählen, wird tatsächlich Kapital riskiert.
Wo lernt man die praktische Umsetzung Schritt für Schritt?
Diese Timeframe-Kombination auf dem Papier zu kennen und sie live unter echtem Marktdruck korrekt anzuwenden, sind zwei verschiedene Dinge. Der Weg dahin läuft bewusst in drei Schritten.
Schritt 1 ist die Ausbildung: die Grundlagen zu Marktstruktur, Liquidität und Risikomanagement, wie sie im Gratis-Kurs vermittelt werden.
Schritt 2 ist das Mentoring in einem kleinen, ausgewählten Kreis: direkter Austausch mit mir und Live-Trading am echten Markt. Hintergrund dazu steht auf der Seite Über mich, Anfragen dazu gehen am schnellsten per Nachricht auf Instagram.
Schritt 3 ist die eigenständige Umsetzung: das System selbstständig und selbstsicher anwenden, auch ohne Begleitung.
Genau das ist das Ziel, keine Abhängigkeit aufzubauen, sondern Freiheit und die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.
Häufige Fragen
Welche Timeframe-Kombination wird empfohlen?
Daily für den Bias, 4-Stunden für die Swing-Struktur, 15 Minuten für die Ausführung. Diese Kombination liefert eine einfache, wiederholbare Struktur, ohne dass Top oder Boden erraten werden müssen.
Was bedeutet das Prinzip Wick-dann-Body?
Auf jedem Zeitrahmen gilt dasselbe Muster: Erst bildet sich der Wick, also die Gegenbewegung, dann folgt der Körper, also die eigentliche Continuation in Trendrichtung. Dieses Prinzip lässt sich fraktal von Daily bis 15 Minuten anwenden.
Wie wird Candle 3 auf dem Daily gehandelt?
Nach einer Candle-2-Closure an einem sinnvollen Point of Interest wird eine Expansion in der Folgekerze erwartet. Bei bullischer Ausrichtung soll der Tag zunächst tiefer laufen, um den Wick zu bilden, bevor die Continuation im Kerzenkörper höher folgt.
Wann bietet der Tag die besten Bedingungen für die 4-Stunden-Expansion?
Früh am Handelstag, wenn eine Closure in Bias-Richtung auf 4-Stunden-Basis zeigt, dass der Daily-Wick wahrscheinlich fertig ist. Das äußert sich oft als Engulfing, als Sweep mit starkem Displacement oder als klares CISD.
Tiefer einsteigen: Im Gratis-Kurs findest du zu diesem Thema Videos und Arbeits-PDFs: das vollständige Konzeptwissen zum Liquiditäts-Prinzip, ohne Bezahlschranke.
